25. April 2023

Youngtimer-Enthusiast: Restaurieren und Pflegen in der Hobby-Garage

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Das eigene Auto nach Wunsch konfigurieren können heute alle.
Doch sein eigenes Traumauto aus Einzelteilen selber zusammenbauen, das machen nur wenige. Einer davon ist Micha Röllin, Qualitäts- und Prozessmanager bei ABNOX, der hier über seine Leidenschaft erzählt.

Schon von klein auf haben mich Fahrzeuge aller Art fasziniert. Von den Spielzeugautos für Kleinkinder bis zu den verschiedensten Fahrzeugen, die ich aus den berühmten farbigen Bausteinen zusammengebaut hatte, begleiteten mich Fortbewegungsmittel durch meine ganze Jugend. Während meiner Teeniezeit tüftelte ich oft mit meinen Freunden an Mofas herum, wodurch mein Interesse an den Funktionen der einzelnen Komponenten und dem Aufbau der Zweiräder geweckt wurde. Als sich mir mein achtzehnter Geburtstag und damit auch der Führerschein näherte, war ich voller Vorfreude. Je älter ich geworden bin, umso mehr wuchs mein Interesse an Autos und Motorrädern. So habe ich vor einigen Jahren mit ein paar Freunden eine Hobbygarage gemietet, in der wir unsere technische Begeisterung bis heute voll ausleben.

Meine Faszination liegt in der Vielfalt der verschiedenen Fahrzeuge und deren Funktionen. Als technisch neugieriger Mensch treibt es mich immer wieder dazu, Neues zu erkunden, auszuprobieren und zu lernen. Eine besondere Vorliebe entwickelte ich für Autos asiatischer Herkunft, hauptsächlich, da mich das Design der meisten dieser «Youngtimer» anspricht. So habe ich mich dazu entschieden, ein eigenes Aufbauprojekt mit einem solchen Klassiker zu starten.

In den letzten Jahren habe ich einen Grossteil meiner Freizeit dazu investiert, um aus insgesamt vier Spenderfahrzeugen ein komplettes und fahrtüchtiges Auto zu bauen. Jeder, der meine Leidenschaft teilt, weiss, dass ein solches Projekt nie zu einem Ende kommt. Doch genau das stetige Weiterarbeiten und Betrachten des kleinen, aber feinen Fortschrittes bereitet mir grosse Freude. Obwohl ich mein Hobby gerade als Arbeit bezeichnet habe, bedeutet es für mich alles andere als Arbeit: Es ist vielmehr einen Ausgleich zum Beruf, bei dem ich vieles lernen und immer wieder auf neue Herausforderungen stossen kann!
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Micha mit seinem Youngtimer

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